.....erst bei mehr Personal........Verkauf trainieren....warum?

Die Meinung: „Wir brauchen erst genügend Personal, dann können wir auch den Verkauf trainieren. Die Mitarbeiterinnen sind überfordert........“ Was tun? Ganz einfach darüber nachdenken....

Das stimmt, der Mangel an geeigneten Verkäuferinnen & Verkäufer  ist ein Problem. Ist aber keine Begründung dafür den Verkauf nicht zu trainieren. Gerade dann, müsste man es tun!

Folgende Erfahrungen teile ich gern mit. Der Inhaber einer Bäckerei im Raum Potsdam hat mir erklärt: „Jeder Kollege nimmt das was er an Mitarbeiter kriegen kann....es ist (fast) egal woher er kommt und was er bisher gemacht hat.“

Diese Meinung: „Wir brauchen erst genügend Personal.......“ lasse ich erst einmal so stehen und denke mir: das geht gar nicht!

Die „Neue“....oder der „Neue“ soll doch bleiben.  Wenn er bleiben soll, dann muss er auch Chancen bekommen, die etwas mit Werten, Umgang und auch mit der Philospie des Betriebes zu tun haben.

Also, wer arbeitet ein? Es sind i.d.R. die Guten – die guten Verkäuferinnen.

Auf wen müssen sich die Chefs verlassen können, wenn neue Mitarbeiter eingearbeitet werden, die z.B. keine Fachkräfte sind, noch nie hinter einem Tresen standen?

Es sind genau die Mitarbeiterinnen, die sie für ein Training nicht überfordern wollten.

Dabei sind genau diese sehr oft total überfordert, genervt.....weil Alltag koordiniert werden muss, die neue Mitarbeiterin natürlicherweise viel fragt, der Imbiss muss super aussehen etc......

Denn sie stellen letzten Endes ein!

„Hand aufs Herz“ sie bestimmen über die Einstellung, wenn sie keine Mängel feststellen....

 .......auch wenn sie keine Arbeitsverträge vergeben.

Der Punkt ist, das Chefs sich mit einer Selbstverständlichkeit auf Urteilskraft, Verantwortung und Belastbarkeit dieser Mitarbeiterinnen verlassen und sie nicht genügend darauf vorbereiten. Ja, aber genau die Guten brauchen ein Training in Bezug auf Achtsamkeit, Selbstbewusstsein, Gelassenheit.....ja, vor allem aber in „Sachen Maßstab“.

Und, siehe Folgendes........:

Wie sieht es mit Bewertungsmaßstäben aus? Ich habe oft beobachtet, das aus einem Augenblick heraus  eine Chefin sagt: “.....na, die stellt sich aber blöd an....“. Die führende Verkäuferin ist  ganz anderer Meinung. Sie hat die neue Mitarbeiterin im richtigen Leben erlebt, sie braucht diese „Neue“ in der Filiale....

Also, wie sage ich es der Chefin?

Kommentare

Ich muss sagen auf einer Seite stimmt es schon das wenn der Laden voll ist man auch anbieten kann, allerdings gibt es auch situationen oder Tage wo es nicht funktioniert. Beispiel ist klar der Laden ist voll aber wenn man dann schön Kunden hinter einer ältern Dame stehen hat die dann drängeln oder mit dem Geld auf dem Thresen drück machen dann wird der Druck größer und man arbeitet einfach die Kunden ab. Es kommt auch immer auf den Tag drauf an, wir sind alles nur Menschen und jeder hat mal einen guten und schlechten Tag, klar sollte man dies dann nicht so offen zeigen, aber an den schlechten Tagen gelingt es nicht anzubieten wenn der Laden voll ist.

Es spielt oft eine große Rolle für Verkäuferinnen wie bzw welche Kunden vor dem Thresen stehen.

LG

Ich grüße Sie Frau Schmidt, danke für den Kommentar. Ja, es ist wahr, die Kunden spielen eine große Rolle und auch die Tagesform der Verkäuferin. Sie haben sehr gut beschrieben, wie stark Sie doch die Gemütszustände der Kunden spüren, obwohl die Theke dazwischen steht. Das zu ignorieren geht nicht. Man kann aber Situationen für sich kontrollieren. Denn, umgekehrt funktioniert es auch: der Kunde nimmt auch Ihren "Gemütszustand" auf und wird ihn widerspiegeln.  Herzliche Grüße von Ihrer Karin Raschinsk

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